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Haupteingang des Jiming Tempels in Nanjing

Der Konfuzius-Tempel und der Jiming-Tempel zählen zu den Touristenmagneten von Nanjing

Die ostchinesische Stadt Nanjing liegt in der Provinz Jiangsu. Das Flair der sogenannten „Südhauptstadt“, die schon vor der heutigen Hauptstadt Peking gegründet wurde, macht das harmonische Miteinander von Moderne und Tradition aus. Der vierte Ming-Kaiser verlegte dann die Hauptstadt nach Beijing, auch „Nordhauptstadt“ genannt. Seine wirtschaftliche Bedeutung verlor Nanjing aber dadurch nicht. Obwohl in der Metropole das Stadtbild heute weitgehend von Hochhäusern dominiert wird, gehört Nanjing doch zu den Städten in China, die sich durch eine hohe Lebensqualität auszeichnen. Das historische Zentrum war einst von einer über 30 Kilometer langen Stadtmauer geschützt. Einige Tore und zwei Drittel der Mauer haben die Jahrhunderte überdauert.

Zu den herausragenden Sehenswürdigkeiten von Nanjing zählt der Konfuzius-Tempel. Er beherbergt die größte Statue des Konfuzius in ganz China, die zu den größten Kostbarkeiten des Tempels zählt. Der Bau des Gebetshauses geht bis auf das Jahr 1034 zurück. Leider wurde der ursprüngliche Konfuzius-Tempel im Jahr 1937 von Truppen aus Japan zerstört. Aufgebaut wurde er erste wieder ein halbes Jahrhundert später. Als Vorbild diente der Baustil der Ming-Dynastie. Das Leben des Lehrmeisters Konfuzius wird auf 36 Tafeln aus Jade dokumentiert. Der Konfuzius-Tempel liegt im Zentrum eines Vergnügungs- und Marktviertels. Vielleicht macht gerade das seine Anziehungskraft aus. Jeden Tag kommen viele Menschen hierher, um Ruhe zu finden und sich im Gebet zu versenken.

Schon von weitem sichtbar, auf einem grünen Hügel erbaut, ist der Pagodenturm des Jiming-Tempels, der sieben Stockwerke umfasst. Die gelben Bauten, die einem Klosterkomplex ähneln, sind rund um den Pagodenturm angeordnet. Die Gebäude strahlen eine heitere Gelassenheit und Ruhe aus. Große Bäume tragen zu einem geradezu dörflichen Ambiente bei. Im Wind flattern farbige Gebetsfahnen, der Duft von Räucherstäbchen liegt in der Luft. Die Besucher und Pilger erkennen daran sofort, dass sie sich vor einer Gebetsstätte des Buddhismus befinden. Das Wahrzeichen des Jiming-Tempels ist eine goldene Buddhastatue, die im Eingangsbereich aufgestellt worden ist.

Sicht in eine Schlucht in Yinxu

Die Konfuzius-Stätten in Qufu zählen zum Weltkulturerbe der UNESCO

In der ostchinesischen Provinz Shandong erhebt sich das Tai-Shan-Massiv, eine Bergregion, die alle anderen in einem Radius von 1.000 Kilometern an Höhe übertrifft. Die Felswände sind steil, die Gebirgsbäche wild – alles in allem eine wildromantische Erscheinung. Schon der Lehrmeister Konfuzius und der erste chinesische Kaiser Qin Shihuangdi waren von der Region begeistert. Ihnen folgten viele weitere Koryphäen, die an den Felswänden rund 1.000 schriftliche Zeugnisse hinterließen. Von den hundert Tempeln, die einst den Weg nach oben säumten, haben 22 die Jahrhunderte überdauert. Die Bergregion gilt als Paradebeispiel für die traditionelle Verehrung der Natur in China, die schon seit über 2.500 Jahren besteht.

Der heilige Ostberg liegt im Norden der Stadt Tai`an und ragt 1.545 Meter in Höhe. In der Mythologie Chinas wurde er mit himmlischen Kräften in Zusammenhang gebracht. Kaiserliche Himmelsopfer gibt es hier seit dem 2. Jahrhundert vor Christus. Eine dreizehn Meter hohe Felsinschrift, die vergoldet ist, verweist auf den Kaiser Xuanzong, der im Jahr 725 hier den kaiserlichen Kultus vollzog. Außerdem sind an den Felswänden weitere bedeutende Schriften zu bewundern, wie zum Beispiel die 24 Basisfiguren des Tai Chi. Zhang Sanfeng gilt als der Begründer der sogenannten „inneren Kampfkünste“.

Ein weltberühmter Pilgerort ist die Stadt Qufu, in der der Lehrmeister Konfuzius lebte. Hier entwickelte er seine Philosophie, in der er den tugendhaften Menschen als Vorbild darstellte. Die Basis der Tugend ist seiner Meinung nach die Humanität, die sich besonders in der Hochachtung der Kinder gegenüber den Eltern widerspiegelt. Seit dem Jahr 1994 gehören die drei wichtigsten Stätten der Verehrung des Konfuzius zum Weltkulturerbe der UNESCO. Dazu zählen ein großer Tempel, der am Ort seines Geburtshauses errichtet wurde, der Wohnsitz seiner Familie und sein Grabmal. Der Konfuzius-Tempel ist 685 Meter lang und 150 Meter breit und übertrifft damit an Größe alle anderen Anlagen dieser Art in ganz Ostasien.

Shaolin-Kloster in der Stadt Luoyan der chinesischen Provinz Henan

Das Kloster Shaolin ist ein Wallfahrtsort für Kung Fu-Fans aus aller Welt

In Zentralchina, im westlichen Teil der Provinz Henan, liegt die historische Hauptstadt Luoyang. Wahrscheinlich wurde dort im 1. Jahrhundert n. Chr. die Papierherstellung erfunden. Besonders beliebt bei Gästen ist die Altstadt mit ihren verwinkelten Gässchen und imposanten Stadtmauer. Eine der Touristenattraktionen ist das Luoyang-Museum, das zu den herausragendsten Museen in ganz China zählt. Ein beliebtes Ausflugsziel befindet sich ganz in der Nähe der Stadt. Es ist Shaolin Kloster, das etwas versteckt in einer Berglandschaft erbaut wurde. Es ist ein Wallfahrtsort für Fans aus aller Welt, die sich dem Kung Fu verschrieben haben. Die Bewegungen der Kung Fu-Kämpfer gleichen denen von Tänzers – so leichtfüßig praktizieren sie ihre Kampfkunst.

Zehn Kilometer im Osten von Luoyang gibt es einen weiteren Besuchermagneten, den ältesten buddhistischen Tempel, der auf chinesischen Boden erbaut wurde. Der Baima-Tempel geht auf das Jahr 66 zurück. Ein Naturspektakel der besonderen Art kann man rund 14 Kilometer im Süden von Luoyang erleben. Die Longmen-Berge werden dort vom Fluss Yi durchbrochen. Hier befindet sich eine weitere herausragende Sehenswürdigkeit. Ab dem 5. Jahrhundert wurde hier die „Höhlen der 1.000 Buddhas“ aus dem Fels gehauen. Dabei handelt es sich um 1.352 Grotten, in denen sich 3.600 Inschriften und über 90.000 Statuen befinden.

Bei Dengfeng trifft der Chinareisende gleich auf mehrere geschichtsträchtige Bauten, von denen einige zu den ältesten Sakralbauten in ganz China zählen. Besonders bedeutend ist das Kloster Shaolin am Berg Son Shan. Hier wirkte einst der indische Mönch Bodhidharma, der im Jahr 480 zum ersten Mal nach China kam und als Begründer des Zen-Buddhismus gilt. Besonders sehenswert in Dengfeng selbst ist das Observatorium, das für die Kosmologie des historischen Chinas eine ganz wichtige Bedeutung hatte. Es ist die älteste Sternwarte in ganz China. Der Astronom Guo Shoujing, der von 1231 bis 1316 lebte, hat mit ihrer Hilfe die Erdumlaufbahn um die Sonne berechnet.

Einer der berühmten Gärten von Suzhou

Die Gärten von Suzhou

Die historische Stadt Suzhou gilt als eine der schönsten Städte des Landes. Gerne wird die Stadt als Wiege der chinesischen Gartenbaukunst bezeichnet und dies nicht erst seit 1997, als die klassischen Gärten zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt wurden.

Während zu Zeiten der Mingdynastie rund 270 Gärten in Suzhou zum Verweilen einluden, finden sich heute noch circa 60 Anlagen, von denen jedoch nur ein Dutzend für die Öffentlichkeit geöffnet sind. Als älteste Anlage gilt der „Garten des Meisters der Netze“. Die Gartenanlage ist die kleinste Anlage in Suzhou, jedoch auch die beeindruckendste. Zurück geht die Anlage auf einen Vizeminister namens Shi Zhengzhi, der sich hier im 12. Jahrhundert einen Zufluchtsort schuf, um der unmoralischen Welt zu entfliehen.

Die berühmteste Anlage ist der „Garten des bescheidenen Beamten“. Diese Anlage aus dem 16. Jahrhundert ist die größte Anlage. Auch diese Anlage hat ihre eigene Geschichte, so wurde das Areal vom Beamten Wang Xianchen angelegt, da er eine Beschäftigung für den Ruhestand suchte. Nachdem sein Sohn den Garten beim Glücksspiel verlor, war das Areal lange Jahre aufgeteilt und wurde erst wieder in den 1940er Jahren vereint und für die Öffentlichkeit geöffnet.

Jeder der Gärten in Suzhou besitzt seine eigene Geschichte und so erleben Besucher hier nicht nur Meisterwerke der Gartenkunst, sondern können sich auch in eine längst vergangene Zeit träumen. Wer den „Garten des Verweilens“, den „Garten der Harmonie“ oder eine der anderen paradiesischen Gartenanlagen besucht, kann daher zahlreichen Geschichten von reichen Beamten, hochrangigen Staatsdienern und erfolgreichen Geschäftsmännern lauschen, die sich in Suzhou ihren persönlichen Rückzugsort geschaffen haben, um der Welt zu entfliehen.

Die Gärten spiegeln nicht nur die chinesische Geisteshaltung wieder, sondern sind auch ein wichtiges Zeitzeugnis. So sind die noch verbleibenden Anlagen nicht nur zauberhaft, sondern ein kostbares Stück traditioneller Gartenkunst und ein Einblick in die Seele des Gärtners, der sich sein persönliches Paradies erschuf.

Sicht in eine Schlucht in Yinxu

Yinxu zählt zu den ältesten archäologischen Stätten Chinas

Die zentralchinesische Provinz Henan liegt im Süden des Flusses Huang He. Hier befindet sich mit Yinxu eine der ältesten und größten archäologischen Stätten Chinas. Die Besucher bekommen dort einen guten Eindruck vom Leben der letzten Shang-Dynastie, die vom 16. bis zum 11. Jahrhundert v. Chr. regierten. Das Gelände von Yinxu umfasst eine Fläche von etwa 30 Quadratkilometern und erstreckt sich südlich und nördlich des Gelben Flusses. Im südlichen Teil kann man Ahnentempel und Paläste besichtigen. Ein beliebtes Ausflugsziel in der Provinz Henan sind die rot schimmernden Felsen im Gebirge des Taihang Shan, der von den Einheimischen liebevoll als Grand Canyon Chinas bezeichnet wird.

Das Gebirge dehnt sich über 400 Kilometer von Nord nach Süd aus. Die Berge beeindrucken Einheimische und Touristen durch ihre teilweise fast surrealen Formationen. Wie kleine Tafelberge ragt das rote Gestein manchmal in die Höhe. Die Orte und Schluchten haben in diesem Gebiet besonders liebliche Namen wie Pfirsichtal, Kaiserfelsen oder Himmelsstraße. Als ein fantastisches Naturwunder gilt das Xianxia-Tal im südlichen Teil der Bergkette. Es ist durchzogen von Stromschnellen und wilden Bächen. Teilweise donnern Wasserfälle in die Tiefe. Diese Region ist ein ausgesprochenes Paradies für Freunde des Rafting Sports. Die beste Reisezeit, um diese außergewöhnliche Bergwelt kennenzulernen, sind die Monate Juni und Juli.

Ein weiteres sehenswertes Reiseziel in der Provinz Henan ist die Stadt Kaifeng, die im Mittelalter die größte Metropole der Welt gewesen sein soll. Kaifeng zählt zu den acht Hauptstädten des historischen Chinas. In den Tempeln am Gelben Fluss lebten einst über 1.000 Mönche. Heute ist Kaifeng eine quirlige Großstadt, in der circa fünf Millionen Menschen leben. Die Chrysantheme ist so etwas wie das Wahrzeichen von Kaifeng. Jeden Herbst wird ihr zu Ehren ein ausgelassenes Fest gefeiert. Zu den bedeutendsten Touristenattraktionen von Kaifeng zählen der Turm mit seiner astronomischen Uhr und die Eisenpagode. Sehenswert ist auch der Landschaftsgarten Qingming.

Chinatown in Yokohama

Eine spannende Reise durch China

Die beeindruckenden Landschaften, die tausende von Jahren alte Geschichte und die gigantischen Städte Chinas sowie die kulinarische Vielfalt des Landes werden Sie vom Anfang bis zum Schluss in den Bann ziehen. Lassen Sie sich in eine fremde Welt entführen und staunen Sie über die hohe Kultur und aufregende Schönheit. Hier ist der Unterschied zwischen Tradition und Moderne während einer attraktiven Rundreise überall spürbar. Schauen Sie sich die grandiose Stadt Shanghai an, die alte Wasserstadt Wuzhen mit den historischen Steinbrücken und das "erste Dorf der Welt", wie das über 860 Jahre alte Hongcun von den Experten der UNESCO genannt wird. Die gewaltige Chinesische Mauer erklimmen sie am besten in der Nähe von Peking, der Hauptstadt Chinas.

Peking stellt das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Landes dar. Die verbotene Stadt mit dem ehemaligen Kaiserpalast gehört zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Während eines Restaurant-Besuchs wird Ihnen die berühmte Peking-Ente serviert, so wie sie traditionell zubereitet wird. Chongqing ist mit 32 Millionen Einwohnern die größte Stadt der Welt. Hier wurde in alle Richtungen seitlich und nach oben gebaut. An vielen Stellen ist jedoch der ländliche Charakter erhalten geblieben. In Xi’an ist das Terrakottaarmee Museum bedeutender Anlaufpunkt. Hier erfolgen bis heute die Ausgrabungen der Soldaten mit ihren Pferden und Waffen, die einst dazu dienten, das Grab des ersten Kaisers zu beschützen.

Lijiang Altstadt - Park mit dem Schwarzer Drachen See

China - das andere Ende der Welt

Fremd und unbekannt oder eher interessant und spannend – es ist eine Frage der Einstellung wie Sie Ihr Reiseziel China sehen. Die Verbotene Stadt in Peking, die Chinesische Mauer oder der Drei-Schluchten-Staudamm am Yangtse, Hongkong und Shanghai, das alles gehört zu China und noch sehr viel mehr. Tauchen Sie ein in diese völlig andere Kultur, entdecken Sie zauberhafte Landschaften und probieren Sie kulinarische Genüsse, von denen Sie vielleicht noch nie geträumt haben.

Eine Rundreise ist ideal, um einen ersten Eindruck von der Vielfältigkeit des Landes zu bekommen. Die Hauptstadt Peking ist zweifellos ein Highlight der Reise. Besuchen Sie dort den Platz des himmlischen Friedens und die Verbotene Stadt mit ihren imposanten Palästen oder aber den Gelbe-Kranich-Turm in Wuhan, eine der vier wichtigsten Sehenswürdigkeiten von China in einer der bedeutendsten Städte des Landes. Entdecken Sie Changsha, die Stadt, in der Mao Zedong geboren wurde und stärken sie sich dort mit einem typischen nächtlichen Imbiss, der Sie sicher nicht hungrig ins Bett gehen lässt. Denn hier bekommen Sie eine vollwertige Mahlzeit, recht unüblich für südchinesische Städte. Oder möchten Sie lieber Shanghai kennen lernen – die Stadt der extremen Kontraste zwischen Tradition und Moderne, mit einem bunten Künstlerdorf, einer traditionellen Altstadt und überwältigenden Wolkenkratzern? Shanghai ist die am schnellsten wachsende Stadt der Welt und wird bei jedem Ihrer Besuche anders aussehen.

Möchten Sie die Menschen eines Landes wirklich kennen lernen, dann sollten Sie Ihre Sprache lernen. Am besten geht das natürlich vor Ort und im direkten Gespräch und nicht mit Büchern allein. Haben Sie schon mal über einen Sprachkurs in China nachgedacht? Neben der chinesischen Sprache lernen Sie eine ganz neue Weltsicht und sogar das chinesische Familienleben kennen, sofern Sie das wünschen. Umgekehrt können Sie in einer anderen Reisevariante auch Ihrer chinesischen Gastfamilie Unterricht in der deutsche Sprache geben und so Ihre Reisekosten gering halten.

Der Kaiserpalast von Shenyang.

Der Kaiserpalast von Shenyang gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO

In Shenyang, der Hauptstadt der nordostchinesischen Provinz Liaoning, leben über fünf Millionen Menschen. Im 17. Jahrhundert wählten die mandschurischen Qing-Kaiser die Stadt zur ihrem vorübergehenden Regierungssitz. Zu den Sehenswürdigkeiten von Shenyang zählen der Kaiserpalast und die Verbotene Stadt. Der prachtvolle Palast umfasst über 300 Zimmer und Hallen. Heute ist in dem Prachtbau ein Museum untergebracht, in dem überragende chinesische Kunstschätze aus unterschiedlichen Jahrhunderten ausgestellt sind. Seit dem Jahr 2004 gehört der Kaiserpalast in Shenyang zum Weltkulturerbe der UNESCO. Er ist neben der Verbotenen Stadt in Peking der einzig erhalten gebliebene Kaiserpalast in ganz China. Erbaut wurde er zwischen 1625 und 1783. Die ganze Palastanlage umfasst eine Fläche von rund 60.000 Quadratmetern. Im Osten des Areals erhebt sich die achteckige „Halle der Großen Regierung“, der älteste Bau des kaiserlichen Ensembles. In der „Halle der Erhabenen Regierung“ können Besucher den Kaiserthron besichtigen.

Eine große Touristenattraktion in Shenyang ist auch das Zhaoling-Mausoleum. Pinien, die teilweise über 300 Jahre alt sind, spenden in der riesigen Grabanlage den Besuchern Schatten. Das Mausoleum liegt auf einer Anhöhe und heißt übersetzt „Leuchtendes Grab“. Es zählt zu den Grabstätten Chinas, die am besten erhalten sind. Die Grabanalage umfasst eine Fläche von rund 1.000 Hektar. Der Weg zum Mausoleum ist von ornamentalen Säulen und Tierstatuen gesäumt.

Ein weiteres beliebtes Reiseziel in Nordostchina ist die Stadt Benxi, die von Flusstälern, Hügeln und Bergen umgeben ist. Zu den Touristenmagneten zählt hier die Benxi-Wasserhöhle, die einige Millionen Jahre alt ist und eine Fläche von 36.000 Quadratkilometer umfasst. In der „Begrüßungshalle“ sollen schon bereits vor 3.000 Jahren Menschen gelebt haben. Ein fünf Kilometer langer Fluss fließt durch die beeindruckende Karsthöhle. Der Höhepunkt im September des Jahres ist das sogenannte Ahorn-Fest, zu dem Besucher aus der ganzen Region nach Benxi strömen.

Die beste Reisezeit, um den Nordosten Chinas einen Besuch abzustatten, sind die Monate Mai bis Oktober. Das Klima wird vom Monsun geprägt. Die Sommer sind regenreich, die Winter kalt.

Yunnan Reisterassen

China - beliebtes Reiseland

China ist seit Langem ein beliebtes Reiseziel und wird dies auch noch viele Jahre so bleiben. Die lange Geschichte, großartigen Landschaften und reiche Kultur bieten bei jeder Chinareise immer neue Möglichkeiten zum Staunen und Erkunden.
Rundreisen durch China zeigen den Besuchern ein Land, das Alt und Neu, Tradition und Moderne miteinander verbindet. Besucher haben das Reich der Mitte oft klassisch erfahren - die kaiserliche Pracht in Peking (Beijing), die Große Mauer, aber auch die moderne Skyline in Shanghai. Xian bietet Altertumsfreunden alles, was das archäologische Herz begehrt und in Macao und Hongkong lässt es sich auf kolonialen Spuren wandeln.

Aber China bietet noch mehr. Viele Besucher vernachlässigen den Süden Chinas, wo das Hochland von Yunnan liegt. Yunnan mit seinem Zentrum in Kunming, ist eine Region Chinas, die bis heute ihre Eigenständigkeit bewahrt hat. Hier leben viele ethnische Minderheiten wie die Yue oder Tai, die eng verwandt sind mit den südlich lebenden Lao, Viet und Thai. Viele dieser Völker wurden während der Reichseinigung der Qin 221 v. Chr. nicht von den Chinesen erobert.
Sie kamen erst knapp einhundert bis zweihundert Jahre später unter kaiserliche Herrschaft und haben sich ihre Eigenständigkeit bewahrt. Man merkt schnell, dass hier die Welt nicht sehr chinesisch ist. Neben der herrlichen Landschaft, wie dem Steinernen Wald von Shilin oder den an Vietnam angrenzenden Karstgebirgen, gibt es auch sehr viel Kultur zu sehen. Das Dian-Königreich lag einst am Dian-See, das sich lange den Chinesen widersetzte.

Die Region war lange Zeit ein Zentrum des Handels und chinesische Quellen berichten, dass die südlichen Barbaren hier, sogar mit den Römern Handel trieben. Yunnan ist sicher eine Reise wert und Urlauber, die eine Chinareise planen, sollten sich durchaus einmal überlegen, ob sie dieses Abenteuer nicht eingehen wollen. Flüge von Peking nach Kunming, aber auch Bahnreisen sind durchaus günstig und werden täglich angeboten.
Das südliche Wolkenland, wie Yunnan übersetzt heißt, bietet sicher einen herrlich erfrischenden neuen Blick auf das Reich der Mitte.

Blick auf die Stadt Qingdao und einen Teil des Hafens

Qingdao - Ein Stück Deutschland in China

Als Kolonie des Deutschen Kaiserreichs von 1898 bis 1914 wurde Qingdao durch deutsche Architektur und die erste Bierbrauerei in China geprägt. Das noch heute gebraute Bier Tsingtao ist weltweit bekannt. Steht man vor dem Bahnhofsgebäude hat man das Gefühl in einer deutschen Stadt zu stehen. Nur die chinesischen Schriftzeichen passen hier nicht so ganz hin. Auch der Anblick einer katholischen Kirche scheint erst mal befremdlich.

Da Qingdao direkt am Meer liegt, bietet es sich an auch ein Hotel in der Nähe des Meeres zu buchen. So hat man einen wundervollen Blick auf Stadt und Hafen. Hier fallen einem schnell die vielen Segelboote auf, den Qingdao ist nicht nur für sein Bier bekannt, sondern auch durch die Segelwettbewerbe während der Olympischen Spiele 2008.

Einer der am häufigsten besuchten Orte ist die deutsche Straße. Begrüßt wird man mit einem Rundbogen und der Aufschrift "Straßen in deutschem Stil". Hier kann man auch Produkte aus Deutschland kaufen.
Alle Häuser in der Gegend sind sehr gepflegt und im Laufe der Zeit ist die Disskussion um den Abriss alter Kononialhäuser verstummt, nachdem man festgestellt hatte, wie viel Touristen genau aus diesem Grund Qingdao besuchen.

Teilweise werden heutzutage sogar neue Gebäude dem Stil deutscher Architektur nachempfunden. Nicht nur die Häuser geben einem Besucher den Eindruck in einer deutschen Stadt zu sein, sondern auch die vereinzelten Schilder in deutscher Sprache, wobei einen andere Passanten und chinesische Schriftzeichen immer wieder ziemlich schnell in die Realität nach China zurückholen.

Blick von einer Aussichtsplattform auf die Berge der Provinz Anhui in China.

Anhui Provinz in China

Die Provinz Anhui liegt nur wenige Autostunden westlich von Shanghai und etwa 2 Flugstunden südlich von Peking. Zwar liegt Anhui im Osten von China, besitzt aber keinen direkten Zugang zum Meer.

Anhui ist immer noch eine sehr ländlich geprägte Provinz Chinas in der 59 860 000 Einwohner leben. Mit 429 Einwohnern pro Quadratkilometer ist Anhui auch die am dichtesten besiedelte Provinz Chinas.

Anhui ist berühmt für seine schönen Landschaften und Berge, wie das Huangshan-Gebirge.
Die Provinz Anhui hat eine Vielzahl von interessanten und beeindruckenden touristischen Zielen zu bieten, weswegen Anhui eine der am meist bereisten Provinzen Chinas ist.

Die bekanntesten und beliebtesten Ziele für Urlaubsreisen in Anhui sind die Berge im Süden der Provinz. Das Huangshan (Gelbe Berge oder auch Gelbes Gebirge) ist berühmt für seine heißen Quellen, seine vom Regen ausgewaschenen Schluchten, und die geheimnisvollen Wege und Brücken. Vor allem aber für seine steil heraufragenden, eigenwillig geformten Felsen und die darauf wachsenden Kiefern, die mit ihren Wurzeln direkt in die Felsen wachsen.

Außerdem wurden die Städte Xidi und Hongcun von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Sie liegen circa 60 Kilometer von Tunxi entfernt.

Die Nanjing Straße ist die größte und beliebteste Einkaufsstraße Chinas in der Stadt Shanghai.

Nanjing Straße in Shanghai

Wie die 5th Avenue oder der New Yorker Broadway zieht sich die beliebteste und größte Einkaufsstraße Chinas mit einer Länge von knapp 6 km durch Shanghai.

Als die Nanjing Road 1851 erbaut wurde gab es lediglich vier Kaufhäuser. Heutzutage dehnt sich die Nanjing Road vom Bund bis hin zum Jing'an Tempel und wird im Osten der Stadt zu einer rießigen Allwetter Fußgängerzone.
Auch hier findet man wie am Broadway viele Theater aber ganz besonders ist das Kaufhaus Nr. 1, welches das zweitgrößte in ganz China ist. Traditionelle Geschäfte gibt es kaum mehr. Heute findet man hier Theater, Fachmärkte, rießige Einkaufzentren und internationale Hotels. Hier shoppen jeden Tag mehrere zehntausend Menschen.

Direkt neben dem Kaufhaus Nr. 1 wurde ein weiterer Ableger gebaut, welches ein Kauferlebnis auf 21 Stockwerken bietet.
Geöffnet sind beide Kaufhäuser jeden Tag von 10 - 22 Uhr.

Somit ist die Nanjing Lu die Haupteinkaufsstraße ganz Chinas mit den berühmten Kaufhäusern Nr. 1, Department Store, Hualian Shang Sha, der Fashion Co. Ltd und der First Food Mall. Hier findet man alle Topmarken der Welt an einem Ort.

Wie zu erwarten ist die Auswahl rießig und dazu auch noch niedrig im Preis, vergleicht man diese mit deutschen Preisen.
Leider muss man sagen, dass Markenprodukte fast genauso teuer sind wie in Deutschland. Aus diesem Grund sind Lederwaren, Artikel aus Chinaseide und Kaschmir, Perlenschmuck und Tee eher empfehlenswert.

Sollte Sie als Tourist etwas kaufen wollen werden Sie schnell feststellen, dass Sie ohne Verhandeln mit dem Verkäufer kaum etwas kaufen können. Was zu Beginn gewöhnungsbedürftig erscheint, will man nach kurzer Zeit nicht mehr missen und ist schnell ganz normal.
Entdecken Sie einen gelben Strich auf einem Preisschild, so sagt Ihnen der Verkäufer damit, dass der Preis heruntergesetzt wurde. Ein roter Strich bedeutet, dass der Verkäufer mit sich reden lässt und Ihnen in der Regel einen Preisnachlass gewährt. Ein blauer Strich hingegen heißt, dass der Preis fix ist. Wenn Sie in China um den Preis handeln, dann sollten Sie etwas zu schreiben mit sich führen oder ganz einfach ein Handy. Auch wenn man der chinesischen Sprache nicht mächtig ist, lassen sich Zahlen in jeder Sprache verstehen.

Wird Ihnen ein Preis gezeigt, dann sollten Sie zuerst einmal mit dem Kopf schütteln und das so lange fortführen, bis der Preis des Verkäufers auf dem Taschenrechner, Notizblock oder Handy immer kleiner wird. Irgendwann wird er Sie fragen "How much?". Dann zeigen Sie ihm einen Preis weit unter dem Seinem. Nun wird der Verkäufer seinen Preis zeigen usw. Das kann sich nun eine Weile so hinziehen.

Anhui Provinz

Die Provinz Anhui liegt nur wenige Autostunden westlich von Shanghai ...

Nanjing Straße

Wie die 5th Avenue oder der New Yorker Broadway zieht ...

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